Es gibt viele Möglichkeiten, warum ein Auto nach langer Standzeit (Standschäden) bei einer Sicherheitsinspektion durchfallen könnte. Es kann ein einfaches Problem wie eine lockere Schraube vorliegen oder ein komplizierterer Schaden am Lenkhebel oder Radlager sein. Um beim Gebrauchtwagenverkauf den bestmöglichen Preis zu erzielen, Ärger zu vermeiden und rundum auf der sicheren Seite zu bleiben, sollten Sie Ihr gebrauchtes Fahrzeug auf Herz und Nieren prüfen oder von einem Kfz-Mechatroniker durchchecken lassen.
Kühlsystem überprüfen: Schläuche und Leitungen besonders anfällig bei langer Standzeit – Standschäden
Ohne ein Kühlsystem, das den Motor vor Überhitzung schützt, können längere Fahrten katastrophale Folgen bis hin zum Motorschaden haben. Wenn Ihr gebrauchtes Auto also schon eine Weile steht, sollten Kühlmittelschläuche und Leitungen unbedingt überprüft werden. Ebenso können sich Marder an Bremsschläuchen oder anderen Leitungsschläuchen ausgetobt haben, was zum Sicherheitsrisiko für den potenziellen Käufer werden kann. Prüfen Sie daher die Schläuche Ihres Fahrzeugs gründlich auf Knicke, Risse oder Anzeichen von Lecks und lassen Sie Mängel möglichst in einer Fachwerkstatt beheben. Damit haben Sie beim Autoverkauf gute Argumente für einen höheren Verkaufspreis.
Worauf Sie beim Autoverkauf noch achten sollten – Standschäden
Hier sind einige Anzeichen, auf die Sie beim Verkauf Ihres Gebrauchtwagens achten sollten: Wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, prüfen Sie, ob Reparaturen ordnungsgemäss durchgeführt wurden. Achten Sie auch auf Kratzer, Beulen, Risse und Sprünge im Lack. Untersuchen Sie die Reifen und achten Sie auf Abnutzung der Lauffläche.
Vergewissern Sie sich, dass, dass die Bremsen in Ordnung sind und werfen Sie einen Blick unter die Motorhaube, um Undichtigkeiten bzw. Ölverluste im Motor auszuschliessen. Weiter sollten Sie darauf achten, dass die Batterie noch volle Leistung besitzt, dies lässt sich beispielsweise von einem Fachmann sehr schnell mit einer Spannungsmessung feststellen.
Achten Sie auch auf Schäden oder Defekte am Armaturenbrett und allgemein im Fahrzeuginnenraum. Wenn Ihnen etwas auffällt, wenden Sie sich an eine örtliche Autowerkstatt und lassen Sie es reparieren, bevor Sie das Fahrzeug weiterverkaufen. Vergessen Sie auch nicht, den Zustand der Scheibenwischer und der Beleuchtung zu überprüfen. Möglicherweise müssen die Scheinwerfer ausgetauscht und die Wischerblätter erneuert werden. Selbstverständlich besteht keine Pflicht, ein gebrauchtes Auto vor dem Verkauf wieder rundum in Schuss zu bringen, doch sichern Sie sich damit den bestmöglichen Verkaufspreis.
Tipp: Ein gepflegtes Scheckheft, das die regelmässige Inspektion nachweist steigert das Vertrauen zusätzlich und kann – je nach Fahrzeug – mehrere hundert Franken beim Verkauf zusätzlich einbringen.
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